Die Qualitätsvorgaben sind heute zu einem zentralen Thema in der Gesundheitsversorgung geworden. Patienten verlangen zu Recht Transparenz und Aufklärung, um selbstverantwortlich entscheiden zu können.
Die Qualitätsansprüche der Patienten und der Ärzte bestehen aber nicht erst seit der Veröffentlichung von Ranking-Listen in Zeitschriften, Arztbeurteilungsforen oder Qualitäts-Vorschriften in den immer wieder neu aufgelegten Gesundheitsstrukturgesetzen.
Zuförderst kann eine hohe medizinische Qualität in der chirurgischen Facharztpraxis nur durch den Facharztstatus des Chirurgen, seine persönliche Erfahrung und Routine in den angebotenen Leistungen und der Ernsthaftigkeit und Verantwortlichkeit in der Entscheidung für oder gegen eine Operation gewährleistet werden. Messbar sind hierbei nur einzelne Punkte.
Eine große Rolle zur Qualitätssicherung spielt aber das Umfeld der unmittelbaren Leistungserbringung.
Unsere Praxistätigkeit
- basiert auf einem aktuellen Qualitätsmanagement 2011 (QEP), zertifiziert am 20.5.2011 (siehe unten)
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ist Mitglied der „Genossenschaft der niedergelassenen Operateure in Hessen e.G.“
GNOH ( www.gnoh.de ) – siehe unten - erwarb das Chirurgische Qualitätssiegel, welches neben dem Qualitätsmanagementsystem zu Prozessabläufen im täglichen Arbeitsprozess der persönlichen Kontrolle der unmittelbar ärztlichen Tätigkeit des Chirurgen dient (siehe unten)
- richtet sich nach den Hygienevorschriften des RKI (Robert Koch-Institut, www.rki.de)
- ist kontrolliert durch das Gesundheitsamt Offenbach und die Qualitätssicherung der KV (Kassenärztliche Vereinigung Hessen, www.kvhessen.de )
- beteiligt sich an AMBU-KISS ( www.nrz-hygiene.de ) zur Überwachung von postoperativen Wundinfektionen (Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen)
An erster Stelle stehen aber auch in der Praxistätigkeit die qualifizierten Mitarbeiter und ihre regelmäßige Weiterbildung.
Die Kliniktätigkeit
- basiert ebenfalls auf einem aktuellen Qualitätsmanagement 2004 mit einer Re-Zertifizierung nach KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen, www.ktq.de)

Wir stehen für Qualität !
In der GNOH (Genossenschaft der Niedergelassenen Operateure Hessen e.G.) werden ausschließlich Operateure aufgenommen, welche für ihre Praxen und operativen Einrichtungen ein Qualitätsmanagement betreiben. Abschluß des Qualitätsmanagements ist eine individuelle Zertifizierung einer jeden Praxis. Hierbei werden durch einen unabhängigen Visitor alle Praxisabläufe, alle Qualitätsstandards, alle Behandlungsabläufe und Hygienestandards überprüft und durch Erteilung eines Zertifikats bestätigt.
Erläuterungen zum Chirurgischen Qualitätssiegel entnehmen Sie bitte dem folgenden Artikel:
aus: www.dgch.de/de/wissen/fortbildung/cqs
Chirurgisches Qualitätssiegel
Bewertung des "Chirurgischen Qualitätssiegels" (CQS), eines neuen Verfahrens zur Kontinuierlichen Professionellen Entwicklung von Chirurgen, durch die Teilnehmer. Ergebnisse einer Pilotstudie.A. Klingenberg, D. Klemperer, M. Betzler, M. Rothmund, J. Szecseny
Hintergrund. Im Rahmen einer Pilotstudie wurde das kanadischen "Physician Achievement Review" (PAR), ein mehrdimensionales Assessmentverfahren zur Bewertung ärztlichen Handelns, an deutsche Verhältnisse angepasst.
Material und Methoden: 60 Chirurgen baten ärztliche Kollegen, nicht-ärzliche Mitarbeiter und Patienten per Fragebogen um eine Bewertung ihres beruflichen Handelns. Die Chirurgen wurden nach Erhalt ihrer individuellen Befragungsergebnisse mit einem Evaluationsfragebogen um eine Bewertung des Ergebnisberichts sowie des Verfahrens insgesamt (in Deutschland CQS – Chirurgisches Qualitätssiegel) gebeten.
Ergebnisse: Die Rücklaufquote betrug 75%. 98% der Teilnehmer fanden die Rückmeldungen der von ihnen Befragten "sehr/eher wichtig". 73% hielten CQS insgesamt für "sehr/eher sinnvoll". Die Teilnehmer äußerten Interesse an Angeboten zur beruflichen Fortbildung, berichteten von eigenen Aktivitäten, die sie aufgrund der Befragungsergebnisse unternommen hatten und äußerten Interesse an einer erneuten Durchführung des Verfahrens.
Schlussfolgerungen: Das Instrument soll Chirurgen in Deutschland im Rahmen des CME/CPD zur Verfügung gestellt und weiter optimiert werden.
Schlüsselwörter: Kontinuierliche Professionelle Entwicklung, Kompetenzdarlegung, Rezertifizierung, Qualitätsentwicklung, Chirurgie
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